Die Festungen Spaniens

Spanien war und ist übersät mit mittelalterlichen Burgen und Festungen. Faktisch jede größere Stadt im Land kann zumindest auf eine Festung zurückblicken.

Diese Festungen waren in den Zeiten der Napoleonischen Kriegen noch weitesgehend intakt und von großer strategischer Bedeutung. Sie lagen an meist wichtigen Handelsrouten und Pässen.

Aber auch die Städte wie beispielsweise Cádiz waren selbst von meterdicken Mauern umgeben, deren mit herkömmlicher Artillerie, ja selbst mit Mörsern kaum beizukommen war.

So war es nicht verwunderlich, dass in Spanien nicht nur Feldschlachten geschlagen wurden, sondern auch regelrechte Belagerungen durchgeführt werden mussten. Diese Belagerungen konnten Tage, Wochen, Monate ja sogar Jahre andauern (Die Belagerung der Festung Cádiz dauerte über ein Jahr). Häufig bestimmtem diese Belagerungen den weiteren Verlauf des Krieges und verlängerten ihn in den meisten Fällen.

Anhand von ein paar Beispielen wollen wir Gefechtshandlungen, wie sie im Halbinselkrieg typisch waren, näher darstellen. Dabei wird auch sichtbar, unter welcher Grausamkeit die Belagerungen und Erstürmungen dieser Festungen durchgeführt wurden.

Die Belagerung von Burgos

Nach der verlorenen Schlacht von Salamanca am 22. Juni 1812 zogen sich die Franzosen gut geordnet in das Landesinnere Spaniens zurück. König Joseph sah sich dabei gezwungen, Madrid zu verlassen. Nachdem Wellington die Hauptstadt am 12. August 1812 eingenommen hatte, wandte sich er sich Burgos zu. General Clausel versetzte die Festung in einen guten Verteidigungsstand.

Unter dem Befehl des Brigadegenerals Dubreton hinterließ er sieben Bataillone Infanterie (34ème, 120ème und 130ème) und mehrere Artilleriebatterien bei seinem Rückzug seines Korps.  Insgesamt dürfte die Garnison eine Stärke auf Grund der letzten Kampf- und Marschverluste etwa 3.000 Mann gezählt haben.

Die belagerte Festung von Burgos unter Befehl des französischen Generals Dubreton.
Die belagerte Festung von Burgos unter Befehl des französischen Generals Dubreton.

Am 19. September erschienen die Alliierten. Die Stadt wurde schnell eingenommen. Nun begann die Belagerung der Festung. Das Belagerungskorps zählte etwa 12.000 Mann.

Die Verteidigungswerke waren von den Franzosen systematisch angelegt und ausgebaut worden. Wellington konnte unmöglich (wenn er weiter vorrücken wollte) die Festung im Besitz der Franzosen belassen, da man von Burgos einen entscheidenden Teil der wichtigen Straße zwischen Madrid und Frankreich kontrollierte.

Die verfügbaren Belagerungsmittel der Alliierten waren sehr begrenzt. Auch waren die Artilleriemittel nur unzureichend. Der ganze Belagerungspark enthielt nur drei 18-Pfünder Geschütze und fünf 24-Pfünder Haubitzen.

Am Abend des 19. September wurde ein Überraschungsangriff auf den Hügel St. Michael unternommen, dessen Gipfel sich mit der Festung in gleicher Höhe befand. Der Angriff war erfolgreich und ein Teil der dortigen Befestigungsanlage wurde genommen. Der Verlust betrug bei den Alliierten 400 Tote und Verwundete.

Der erfolgreiche Angriff führte auf der englischen Seite zur Annahme, dass die Franzosen demoralisiert waren. So wurde am 22. September der Versuch unternommen, die restliche Befestigungsanlage im Sturm zu nehmen. Die Franzosen wehrten sich jedoch verbissen und warfen die Engländer mit dem Bajonett zurück. Weitere Angriffsversuche schlugen fehl. Die französischen Soldaten feuerten dabei nicht nur mit ihren Musketen, sondern sie warfen auch brennbare Stoffe auf die Angreifer.

Heutige Ansicht der Festungswerke mit der Batterie Napoleon
Heutige Ansicht der Festungswerke mit der Batterie Napoleon

Nun wurde eine regelrechte Belagerung eingeleitet. Nach dem Misserfolg des 1. Angriffes auf die Festungsmauern bot der unterirdische Krieg bessere Möglichkeiten. Es gelang einen Stollen unter den Wall der ersten Festungslinie zu graben. In der Nacht des 29. September wurde durch die Sprengung einer Mine eine Bresche erzielt. Die Spitzen der sofort vorgehenden Sturmtruppen konnten die Bresche zwar ersteigen, doch hatten offensichtlich die nachfolgenden Hauptkräfte in der Dunkelheit den Weg verfehlt und mussten wieder den Rückzug antreten.

Am 4. Oktober wurde eine weitere Bresche erzielt und das 24. englische Linienregiment konnte sich nach schwerem Kampf dort festsetzen. Die Franzosen sahen ein, dass die erste Linie nun nicht mehr zu halten war. Trotzdem unternahmen sie wenige Stunde später einen Gegenangriff mit 500 Mann und vertrieben nicht nur die Engländer aus der Bresche, sondern konnten auch alle Arbeiten, die dort begonnen hatte, zerstören.

In der Nacht vom 8. Oktober wurde ein weiterer Gegenangriff unternommen. Die Engländer wurden sogar dabei aus den Laufgräben vertrieben und verloren das ganze Arbeitszeug nebst 200 Mann.

Am 18. Oktober erfolgte, nachdem auf englischer Seite eine Haubitzen-Batterie eine Öffnung in der zweiten Festungslinie geschossen hatte, ein massiver Angriff auf die Festung. Für den Sturmangriff wurden die besten Truppen – englische Gardeinfanterie und Bataillone der KGL (King´s German Legion) bereitgestellt. Sie kämpften sich bis zur dritten Festungslinie durch, doch dort wurden Sie durch einen Gegenangriff der französischen Garnison mit großen Verlusten zurückgeschlagen (24 Offiziere, 485 Mann tot; 68 Offiziere, 1.487 Mann verwundet).

Unterdessen hatten die Franzosen im Norden ihre Streitkräfte neu organisiert. Caffarelli hatte General Souham angewiesen, mit seinen Streitkräften zum Entsatz nach Burgos vorzurücken. Marschall Soult bedrohte die englischen Verbindungslinien vom Süden her.

Wellington, der bisher 3.000 Mann bei dieser 30-tätigen Belagerung verloren hatte, entschloss sich die Belagerung abzubrechen und zurückzugehen.

Durch Zufall haben wir eine interessante Darstellung der Belagerung von Burgos aus der Sicht des Oberstlieutenant Johann Jones im Britischen Ingenieur-Corps entdeckt, welche in NapoleonWiki veröffentlicht wurde.     

Die Franzosen hatten einen Gesamtverlust von etwa 400 Mann zu verzeichnen. General Dubreton wurde in Anerkennung seiner Leistungen zum Divisionsgeneral befördert.

Allerdings hatte im nächsten Jahr ein erneuter Angriff der Alliierten auf die Festung kurz vor der großen Schlacht von Vitoria Erfolg. Die Garnison konnte sich nur zwei Tage halten, bevor sie am 12. Juni 1813 kapitulierte.

Die Belagerung der Festung Tarragona

Eine wichtige Rolle spielte die Einnahme der französischen Armee Tarragona´s im Jahre 1811.

Erstürmung Tarragonas durch die Franzosen
Erstürmung Tarragonas durch die Franzosen

Die Belagerung von Tarragona durch französische Truppen mit rund 20.000 Mann unter Marschall Suchet begann am 3. Mai und endete mit der Erstürmung der Stadt Tarragona durch die Belagerer am 8. Juni 1811. Die mit äußerster Erbitterung ausgetragenen Kämpfe der vergangenen Wochen und der anhaltende Widerstand, dem die in die Stadt eingedrungenen Franzosen begegneten, führten zu einem Massaker an der Stadtbevölkerung.

Plan von der Belagerung zu Tarragona. Quelle: https://fr.wikipedia.org/wiki/Si%C3%A8ge_de_Tarragone_(1811)#/media/File:T11_n%C2%B089_si%C3%A8ge_TARRAGONE.jpg
Plan von der Belagerung zu Tarragona. Quelle: https://fr.wikipedia.org/wiki/Si%C3%A8ge_de_Tarragone_(1811)#/media/File:T11_n%C2%B089_si%C3%A8ge_TARRAGONE.jpg

Vorausgegangen für dieses Massaker war eine Greueltat, die die Spanier bei einem Ausfall an drei französischen Grenadieren vom 16. Linienregiment begangen hatten.

Jakob Klaus, ein aus der Pfalz stammender Voltigeur des an der Belagerung beteiligten 117. französischen Linienregiments , hinterließ eine eindringliche Schilderung dieses Massakers:

„Die Grenadiere wurden an das Stadttor genagelt wie einst Christus an das Kreuz. Das Gemächt (die Geschlechtsteile) hatte man Ihnen herausgerissen und in den Mund gesteckt, an den Beinen war Ihnen die Haut abgezogen worden und über die Füße drüber hinuntergehängt und so hatten sie noch drei Tage gelebt.“

Die Franzosen nahmen, nachdem sie unter größten Mühen die Stadt erstürmt hatten, furchtbare Rache. Der Bericht von Jakob Klaus lässt an Deutlichkeit nichts vermissen. Schon in den ersten erstürmten Häusern hatten die eindringenden Soldaten jeden ermordet, den sie vorfanden. In der ersten Nacht seien 3.000 Menschen niedergemetzelt worden, „darunter befanden sich Soldaten, Bürger, Weiber, Mädchen, Knaben, Säuglinge und ältere Greise“.

Der Kampf um die Stadt war damit allerdings noch nicht beendet. Die spanischen Verteidiger wehrten sich im Häuserkampf. Jedes einzelne Haus musste also eingenommen werden. Schließlich wurde Tarragona ganz erobert.

Auf dem spanischen Kriegsschauplatz wurde nicht nur gegen Guerillakämpfer oder Zivilisten übermäßige Gewalt angewandt. Die Nerven der französischen Armeen in diesem Krieg waren so angespannt, dass auch in Kämpfen gegen reguläre spanische Truppen kein Pardon mehr gegeben wurde.

Quelle: Holzing, Unter Napoleon in Spanien – Karl J. Mayer, Napoleons Soldaten, Alltag in der Grande Armée

Die lange Belagerung der Stadt Cádiz  

Es begann im 4. Februar 1810. Der spanische General Albuquerque wurde von der Junta beordert, in Eilmärschen mit seiner Division zur Rettung Sevilla’s zu eilen. Von den Franzosen bereits schon umgangen, schlug er sich in einem Gewaltmarsch durch ihre Linien und führte seine erschöpfte Division in die noch unbesetzte Stadt Cádiz, wohin auch bereits die Junta von Sevilla geflohen war.

Ihm beinahe auf den Fersen war das 1. Armeekorps des Marschalls Victor, unter dem sich auch die 8ème de Ligne befand, gefolgt. Fast wäre Cádix und damit ganz Andalusien den Franzosen unterworfen worden, aber durch den Widerstand der Division Albuquerques, dem später hinzugekommenen Expeditionskorps unter General-Lieutenant Graham und dem spanischen General Castanos verschwand diese Hoffnung wie ein Trugbild.

Marschall Victor, Befehlshaber des 1. Armeekorps
Marschall Victor, Befehlshaber des 1. Armeekorps

Damit begann die lange Belagerung der Stadt. Marschall Victor unterstanden für die Belagerung insgesamt 28.000 Mann. Die Anzahl der alliierten Streitkräfte, unter denen auch portugiesische Einheiten mittlerweile angehörten, war weitaus geringer.

Plan der Belagerung von Cadix.Neue militärische Zeitschrift, Wien 1811. Gedruckt bei Anton Strauss. Quelle: http://www.napoleonwiki.de/index.php?title=Plan_der_Belagerung_von_Cadiz
Plan der Belagerung von Cadix. Neue militärische Zeitschrift. Wien, 1811. Gedruckt bei Anton Strauss. Quelle: http://www.napoleonwiki.de/index.php?title=Plan_der_Belagerung_von_Cadiz

Allerdings waren die Festungsmauern sehr stark und die natürliche Lage der Stadt zur Verteidigung mehr als günstig. Darüber hinaus wurde die Stadt ausreichend mit Proviant, Munition und anderen wichtigen Dingen von der britischen Flotte von der Seeseite aus versorgt. Am 24. Februar 1810 bestand die Garnison von Cádiz aus den folgenden Truppenteilen:

Kavallerie: 1.710 Mann, mit 1.050 Pferde, die allerdings ungeeignet für den Dienst waren:

Artillerie: 300 Mann

Avantgarde: 2.757 Mann

Erste Division: 2.839 Mann

Zweite Division 2.430 Mann

Unabhängige Bataillone 2.740 Mann (Freiwillige)

Insgesamt 12.776 Mann

Auf der Karte (Càdiz um 1810, unten) sieht man sehr gut die Stadt Càdiz, welche mit einer langen Landzunge verbunden ist. Darunter ist die Insel Leon, welche durch Salzwiesen vom Festland getrennt war. Die französische Belagerung  konzentrierte sich auf die Stadt und die Insel Leon. Im Norden ging es vor allem um das strategisch wichtige Fort Matagorda, welches in den Händen der Alliierten war.

Angriff auf das Fort Matagorda am 21. März 1810. Gemälde von Richard Simkin.
Angriff auf das Fort Matagorda am 21. März 1810. Gemälde von Richard Simkin. Quelle: library.brown.edu

Im März 1810 entstanden Laufgräben, die von den Franzosen an mehreren Orten längs der Küste gegraben wurden. Ungeachtet des heftigsten Abwehrfeuers der Alliierten aus den Forts (San José, San Luis, Puntales und Matagorda), von den Schiffen und schwimmenden Batterien und unter mehrmaligen starken Ausfällen wurde die Belagerung fortgesetzt.

Teile der heutigen Festung Matagorda. Quelle: http://www.castillosnet.org/espana/index.php

Das Fort Matagorda sowie die beiden Forts San Luis und San José konnten nach erbitterten Kämpfen von den Franzosen eingenommen werden. Doch die Insel Leon und die Stadt Càdiz widerstanden den Angriffen der Franzosen, ja es wurden sogar mehrfach Gegenangriffe unternommen, die den Belagerern großen Schaden zufügten. Darüber hinaus konnte Càdiz nicht von ihren Verbindungslinien abgeschnitten werden. Die britische Überlegenheit zur See war hier zu groß.

Cádiz um 1810
Cádiz um 1810 Quelle: http://www.napoleon-series.org/military/organization/Britain/Strength/Cadiz/c_CadizIntro.html

Auf beiden Seiten wurde weiterhin mit äußerster Erbitterung gekämpft.

Von dem eingenommen Fort Matagorda aus wurde ein Versuch unternommen, Cádiz ungeachtet der weiten Entfernung, mit großen Mörsern zu bombardieren, die in Sevilla extra gegossen wurden. Am 15. Dezember 1810 wurden die ersten Bomben und Granaten abgefeuert und flogen bis in die Stadt. Die Beschießung wurde fortgesetzt. Weil aber die Häuser in Cádix fast durchaus aus Stein gebaut und mit wenig Holzwerk versehen waren, entstand kein Brand und der Schaden war somit unbedeutend.

Im Jahr 1811 wurde die Belagerung der Franzosen vor Cádiz fortgesetzt, obgleich die Alliierten mehrere Versuche zum Entsatz machten um die Werke der Belagerer, wenigstens zum Teil, zu zerstören.

Französische Mineure beim Erstellen von Laufgräben
Französische Mineure beim Erstellen von Laufgräben

Die für die Franzosen verlustreiche Schlacht bei Barrosa/Chiclana am 5. März 1811  hatte keine Auswirkungen auf die weitere Belagerung der Stadt.

Die Franzosen waren mit dem Bau und der Ausrüstung einer Flottille beschäftigt, womit der Angriff auf die Insel Léon gemacht werden sollte. Hier wurde auch die 8ème de Ligne verstärkt eingesetzt. Dagegen waren die Alliierten mit ihren Verteidigungsanstalten in größter Tätigkeit, weil von der Eroberung der Insel Léon das Schicksal von Cádix abhing.

Festung San Sebastian Quelle httpwww.andalusien360.deurlaub-reisensehenswuerdigkeitenburg-castillo-de-san-sebastian-in-cadiz
Festung San Sebastian. Dieses ins Meer gebaute Fort ist durch einen Landweg mit der Stadt Cádiz verbunden und war für die Franzosen während der Bealgerung uneinnehmbar. Quelle: httpwww.andalusien360.deurlaub-reisensehenswuerdigkeitenburg-castillo-de-san-sebastian-in-cadiz

In den Vororten von Cádiz wie Chiclana de la Frontera, El Puerto de Sta Maria und Puerto Real ließ sich die französische Armee zur Belagerung nieder. In Sanlucar de Barrameda / Chipiona (nordwestlich von Puerto Real) war die 8ème stationiert und verrichtete ihren Dienst auf der Insel Trocadero, die ebenfalls für die Belagerung der Stadt Cádiz herangezogen wurde.

Mittlerweile wurde nun aber auch das Umland von Càdiz mit in die Belagerung einbezogen. Die Festung in Medina Sidonia beispielsweise (Provinz Cadiz, westlich von Chiclana de la Frontera) wurde in eine Garnison der französischen Truppen während der Belagerung von Cadiz und San Fernando umgewandelt.

Überreste der Festung Medina-Sidonia. Quelle: https://es.wikipedia.org/wiki/Castillo_de_Medina-Sidonia
Überreste der Festung Medina-Sidonia. Quelle: https://es.wikipedia.org/wiki/Castillo_de_Medina-Sidonia

Während der Belagerung waren 150 Grenadiere, also eine Kompanie der 8ème, in der Festung Medina-Sidonia stationiert.

Ein Angriff auf die Insel Trocadero durch französische Infanterie im Jahre 1812. Quelle: jordibrufotografo.com

In Sanlucar de Barrameda selbst wurde die Militärkommission im Juni 1810 errichtet, deren Chef Colonel Autíe von der 8ème de Ligne bis zur Schlacht von Barrosa/Chiclana am 5. März 1811 war. Näheres über diese Militärkommission erfahren Sie hier:  Die Militärkommission der 8eme in Chipiona / Sanlucar de Barrameda (Provinz Cadiz) im Jahre 1810

Plan der Stadt und Befestigungen von Cadix. Neue militärische Zeitschrift, Wien 1811. Gedruckt bei Anton Strauss. Quelle: http://napoleonwiki.de/index.php?title=Plan_der_Stadt_und_Befestigungen_von_Cadix
Plan der Stadt und Befestigungen von Cadix. Neue militärische Zeitschrift. Wien 1811, Gedruckt bei Anton Strauss. Quelle: http://napoleonwiki.de/index.php?title=Plan_der_Stadt_und_Befestigungen_von_Cadix

Die Belagerung der Stadt Cádiz dauerte bis zum 24. August 1812 ohne dass eine Entscheidung zugunsten der einen oder anderen Seite gefallen war. Durch das siegreiche Vorrücken Wellingtons (Schlacht von Salamanca am 24. Juli 1812) im Zentrum Spaniens sah sich die französische Armee jedoch genötigt den Rückzug aus Andalusien anzutreten. Damit ging die über zweijährige Belagerung der Stadt zu Ende.

Blick auf das heutige Cádiz aus der Vogelperspektive. Hier wird die spezielle Lage der Stadt gut sichtbar.
Blick auf das heutige Cádiz aus der Vogelperspektive. Hier wird die spezielle Lage der Stadt gut sichtbar.

Dies waren nur drei typische Beispiele, die den Halbinselkrieg in Spanien von 1808 bis 1814 charakterisierten. Weitere Kämpfe fanden um die Städte/Festungen um Astorga, Ciudad-Rodrigo, Almeida, Badajoz, Saragossa, Lerida, Tortosa und Valencia statt.

Auf diesem Link können Sie sich alle Festungen, die in diesem Krieg eine Rolle gespielt haben, ansehen. Hier wird auch ersichtlich, welche ungeheuren Marschleistungen absolviert wurden:

Die Festungen Spaniens

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8ème Régiment de Ligne – Toujours en avant! (Immer vorwärts!)